Ferrovet 10% ad us. vet., Injektionslösung

ATCvet-Code: QB03

 

Zusammensetzung

Ferrum (ut Ferrum (III) oxydatum-dextranum) 100 mg, Conserv.: Phenolum liq., Excipiens ad solutionem ini. pro 1 ml
 

Zielspezies

Wiederkäuer, Pferd, Schwein, Hund, Katze
 

Eigenschaften / Wirkungen

Ferrovet enthält 3wertiges Eisen in einer gut verträglichen Injektionslösung, die weder Veränderungen an der Injektionsstelle noch allgemeine Störungen hervorruft. Nach parenteraler Zufuhr kann durch die gute Resorption von Ferrovet dem Organismus rasch das bei schnell wachsenden Jungtieren oder in Mangelsituationen fehlende Eisen zugeführt werden und so auch die Eisenspeicher des Organismus aufgefüllt werden, wodurch ein anhaltender Therapieerfolg zu erzielen ist. Damit ist die bei Eisenmangelanämien bestehende Limitierung der Blutbildung zu beheben und eine wesentliche Voraussetzung für eine optimale Entwicklung und natürliche Infektionsresistenz geschaffen.
 

Indikationen

Therapie und Prophylaxe primärer und sekundärer Eisenmangelanämien bei allen Haustieren, besonders beim Ferkel. Unterstützende Behandlung bei allen Erkrankumgen mit Malabsorption.
 

Dosierung / Anwendung 

 ProphylaxeTherapie
Ferkel1 - 2 ml2 - 3 ml
Sau5 ml4 - 8 ml
Kalb, Fohlen4 - 8 ml4 - 12 ml
Rind, Pferd 4 - 8 ml
Lamm1,5 ml3 ml
Schaf, Ziege 2 - 3 ml
Hund0,2 - 0,5 ml*0,5 - 2 ml
Katze0,1 ml*0,2 - 0,4 ml
 
* Jungtierdosis in der ersten Lebenswoche
 
Ferkel und andere Jungtiere erhalten die prophylaktische Dosis am 2., 3. oder 4. Tag nach der Geburt und, falls notwendig, eine zweite Dosis am 8. - 10. Tag. Bei neugeborenen Ferkeln ist in den ersten 12 Lebensstunden die orale Applikation möglich; die Dosis beträgt 3 ml. Sauen erhalten die prophylaktische Dosis 2 Wochen vor der Geburt. Erwachsene Tiere erhalten die therapeutische Dosis 2 × im Abstand von 7 - 10 Tagen. Die Applikation erfolgt intramuskulär.
 

Sonstige Hinweise

Medikamente zum Schutz der Kinder sicher aufbewahren.
 

Packungen

Injektionsflasche zu 100 ml

Abgabekategorie: B

Swissmedic Nr. 38'319

Informationsstand: 02/1994