PREVOTEC® ad us. vet.
Euterinjektor für Kühe
Benzylpenicillin, Neomycin, Retinolpalmitat
de Packungsbeilage
Essbare Gewebe:
Wird ein Tier während der Trockenzeit geschlachtet, so muss das essbare Gewebe einer Hemm-
stoffuntersuchung unterzogen werden.
Information für Tierhaltende
11. Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Im Kühlschrank lagern (2 - 8 °C).
Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis mit «EXP.» angegebenen Verfalldatum nicht mehr
anwenden.
1. Name und Anschrift der Zulassungsinhaberin und, wenn unterschiedlich, der Herstellerin,
die für die Chargenfreigabe verantwortlich ist
Zulassungsinhaberin und Herstellerin, die für die Chargenfreigabe verantwortlich ist:
Dr. E. Graeub AG, Rehhagstrasse 83, 3018 Bern
2. Bezeichnung des Tierarzneimittels
12. Besondere Warnhinweise
Prevotec ad us. vet., Euterinjektor für Kühe
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Das Tierarzneimittel sollte möglichst nur nach erfolgter Empfindlichkeitsprüfung angewendet
werden.
3. Wirkstoffe und sonstige Bestandteile
1 Injektor zu 10 g Salbe enthält:
Wirkstoffe:
Benzylpenicillin-Procain
Benzylpenicillin-Benzathin
Neomycin (als Neomycinsulfat)
Retinolpalmitat
Besondere Vorsichtsmassnahmen für den Anwender:
Der direkte Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten des Anwenders ist wegen der Gefahr
einer Sensibilisierung zu vermeiden.
500‘000 I.E.
500‘000 I.E.
700 mg
Trächtigkeit und Laktation:
Kann während der Trächtigkeit angewendet werden.
100‘000 I.E.
Dieses Tierarzneimittel darf während der Laktation nicht verabreicht werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Penicilline sollten nicht mit Antibiotika, welche das Wachstum und die Vermehrung der Bakterien
hemmen, kombiniert werden, da sie nur gegen wachsende Keime eine Wirkung zeigen.
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel):
Für dieses Tierarzneimittel gibt es keine Untersuchungen zu Überdosierungen. Allfällige Folgen
sind symptomatisch zu behandeln.
Sonstige Bestandteile:
Methyl-p-hydroxybenzoat (E218)
Propyl-p-hydroxybenzoat
35 mg
15 mg
Gelblich-weisse Salbe, fettend und von schwachem Geruch zur intramammären Anwendung
4. Anwendungsgebiete
Euterschutz für Kühe während der Trockenzeit
Zur Behandlung und Vorbeugung von Euterentzündungen bei trockenstehenden Kühen
13. Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel
oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen
sind. Diese Massnahmen dienen dem Umweltschutz.
5. Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem Wirkstoff oder einem sons-
tigen Bestandteil.
Nicht bei laktierenden Tieren anwenden.
14. Genehmigungsdatum der Packungsbeilage
13.08.2020
Weitere Angaben zu diesem Tierarzneimittel finden Sie unter
6. Nebenwirkungen
Keine bekannt
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind,
beim behandelten Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht
gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt mit.
15. Weitere Angaben
4 Kunststoff Injektoren zu 10 g mit 2 Desinfektionstüchern in Faltschachtel
7. Zieltierarten
Kuh
Abgabekategorie B: Abgabe auf tierärztliche Verschreibung
Swissmedic 46’637
8. Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Für jedes Viertel 1 Injektor verwenden.
Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit
der im 1. Abschnitt genannten Zulassungsinhaberin in Verbindung.
9. Hinweise für die richtige Anwendung
Euter gut ausmelken. Zitzenkuppen mit Desinfektionstuch gründlich reinigen. In jedes Viertel den
Inhalt eines Injektors infundieren. Nach der Behandlung nicht mehr ausmelken.
10. Wartezeiten
Milch:
Dieses Präparat ist nur für die Euterbehandlung beim Trockenstellen oder während der Trocken-
zeit zu verwenden. Bei einer Trockenzeit von weniger als 8 Wochen muss die Milch vor Inverkehr-
bringen zuerst auf Hemmstofffreiheit untersucht werden.